Zurzeit sind die Zeitungen voll von negativen Berichten über Lebensmittel- Imitate wie Analog-Käse, Pseudo-Käse, Mogel-Schinken und dergleichen.

Während das Wort „Analog“ noch einigermaßen neutral verstanden wird, ist der Begriff „Imitat“ eindeutig negativ besetzt. Letztendlich bedeuten beide Begriffe unter diesem Aspekt das Gleiche. In diesem Artikel sollen an Hand praktischer Beispiele einige Facetten möglicher Verbrauchertäuschung beleuchtet werden.

Das lateinische Wort „imitatio“ wird abschätzig mit (weniger wertvoller) Nachahmung übersetzt. Als Erklärung wird in Wörterbüchern oft hinzugefügt „zum Zwecke des Betruges oder der Täuschung“. Wenn man in der Schmuckindustrie Gold durch Bronze ersetzt und das dem Käufer verschweigt, mag das sicher zutreffen. So weit, so gut (oder soschlecht). Im Bereich der Lebensmittel wird allerdings manchmal übersehen, dass Imitate auch ihre positiven Seiten haben können. Manche haben sich zu eigenen Lebensmitteln entwickelt, deren Vorzüge vom Verbraucher geschätzt und akzeptiert werden. Lebensmittel-Imitate sollten daher aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet werden:
■ positive Einschätzungen, wie technische oder ernährungsphysiologische Weiterentwicklungen,
■ Preiswürdigkeit,
■ religiöse oder sonstige weltanschauliche Aspekte und
■ negative Einschätzungen: Verbrauchertäuschung.

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